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Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund wurde 1980 gegründet. Im Jahr 2006 beschäftigte es 180 Mitarbeiter und verfügte über einen Betriebshaushalt von 18,4 Mio. Euro. Es bietet Forschungs-, Entwicklungs-, Engineering- und Consultingdienstleistungen und maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen aller Branchen an. Das Institut kooperiert mit internationalen Wissenschaftseinrichtungen und Institutionen. Es arbeitet weltweit mit Unternehmen aller Branchen zusammen.

 

Im Rahmen zahlreicher Aktivitäten in den Bereichen Supply Chain Management und RFID hat das Fraunhofer IML eine umfassende Kompetenz in diesen Bereichen erworben. So ist es Begründer der openID-Initiative. Zielsetzung ist hierbei die Aufdeckung von Applikationspotenzialen durch das Zusammenbringen von Anwendern und Technologieanbietern. Das Institut verfügt über ein Demonstrationszentrum, das Systemvergleiche oder Schulungen unter realen Bedingungen zulässt.



LogNetAssist beim Fraunhofer IML

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik übernimmt die Rolle der wissenschaftlichen Begleitung des Vorhabens. Die Aufgabe besteht darin, innovative Ansätze für Prozess- und Technologielösungen in die Projektarbeiten mit einzubringen und den wissenschaftlichen Austausch mit anderen Forschungsvorhaben zu pflegen. Zudem soll das Fraunhofer IML die von ihm gesammelten Erfahrungen und Methoden im Bereich der intelligenten Logistiknetzwerke in die Projektarbeiten integrieren. Hierzu wird das Fraunhofer IML die detaillierte Aufnahme und Analyse der existierenden Prozesse und Netzwerkstrukturen in der Konsumgüter- und Automobilindustrie durchführen. Die Auswahl der Hardwarelieferanten wird am openID-Center des Instituts durchgeführt, in dem unter Laborbedingungen die beste technische Lösung für das jeweilige Pilotierungsszenario ermittelt wird. Über den gesamten Zeitraum des Vorhabens wird das Fraunhofer IML die in den Umsetzungen geschaffenen Verbesserungspotenziale in Bezug auf die Ausgangssituationen mittels geeigneter Kennzahlen erheben. Zum Abschluss des Vorhabens wird es die in den Pilotierungen erzielten Ergebnisse in einem Anforderungskatalog für intelligente Assistenzsysteme für Logistiknetze sowie in einem Umsetzungsleitfaden verallgemeinern.